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Informationen für Patienten

An dieser Stelle möchten wir Ihnen wichtige Informationen über unsere diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen geben - auch zum Herunterladen uns Ausdrucken. Zum Betrachten und Drucken der heruntergeladenen Dateien können Sie hier den kostenlosen Adobe Acrobat Reader herunterladen.

Themenauswahl:


Sonographie
Sonographie - klicken für mehr Informationen und größeres Bild

Allgemeine Informationen

Als Sonographie („Ultraschall“) bezeichnet man in der Medizin ein bildgebendes Verfahren zur Untersuchung und Darstellung von inneren Organen, Geweben und Gefäßen.

Dabei werden mit Hilfe von Ultraschallwellen zweidimensionale Bilder der betreffenden Untersuchungsregion in Echtzeit aufgenommen, was Ihrem behandelnden Arzt Erkenntnisse über Struktur, Form und Größe des zu untersuchenden Bereichs ermöglicht. Ein Schallkopf überträgt dabei die für das menschliche Ohr nicht hörbaren Schallwellen auf den betreffenden Untersuchungsbereich, wo sie reflektiert und anschließend wieder vom Schallkopf aufgenommen werden. Aus der entstehenden Differenz zwischen gesendeten und reflektierten Schallwellen werden mittels eines Computers dann die entsprechenden Bilder errechnet.

Untersuchungsablauf

Die Untersuchung erfolgt im Liegen, je nach Untersuchungsbereich in Rücken- oder Seitenlage. Zu Beginn wird auf die zu untersuchende Region ein Gel aufgetragen. Dies ist notwendig, damit die Schallwellen durch die dünne Luftschicht zwischen Schallkopf und Haut nicht reflektiert und vollständig in den Körper übertragen werden können. Anschließend wird der Schallkopf unter gleichmäßigem Druck langsam über die Hautoberfläche geschoben, wobei durch verschiedene Abwinkelungen des Schallkopfs die gewünschten Bereiche aus unterschiedlichen Winkeln eingesehen werden können.

Nach der Untersuchung, deren Dauer je nach Untersuchungsbereich zwischen fünfzehn und dreißig Minuten liegt, wird das zuvor aufgetragene Gel einfach abgewischt.

Besondere Hinsweise, Risiken und Nebenwirkungen

Die Untersuchung mit Ultraschallwellen bietet den Vorteil, dass sie ohne die Verwendung schädlicher Röntgenstrahlung erfolgt und somit völlig unbedenklich ist, weswegen sie beispielsweise auch während der Schwangerschaft durchgeführt werden kann. Darüber hinaus ist die Untersuchung an sich vollkommen schmerzfrei und verträglich.

Je nach Untersuchungsregion kann es erforderlich sein, dass Sie nüchtern zur Untersuchung erscheinen müssen. Genauere Informationen dazu erhalten Sie von Ihrem behandelnden Arzt.

Haben Sie noch weiterführende Fragen? Dann nutzen Sie unsere Kommunikationsplattform.


Digitales Röntgen
Digitales Röntgen - klicken für mehr Informationen und größeres Bild

Allgemeine Informationen

Röntgen erfolgt in der Medizin zur Feststellung von Anomalien im Körper, die im Zusammenhang mit Symptomen, Zeichen und eventuell anderen Untersuchungen eine Diagnose ermöglichen (Röntgendiagnostik). Die Herstellung einer Röntgenaufnahme erfolgt unter Verwendung der sog. Röntgenstrahlen, elektromagnetischer Wellen, die in einer Röntgenröhre erzeugt und anschließend auf einen Leuchtschirm oder eine Verstärkerfolie projiziert werden.

Die unterschiedlich dichten Gewebe des menschlichen Körpers absorbieren die Röntgenstrahlen unterschiedlich stark, so dass man eine Abbildung des Körperinneren erreicht. Fett, Muskeln, Haut und Blut sind dabei relativ strahlendurchlässig und absorbieren nur geringe Strahlungsmengen, der dahinter liegende Filmabschnitt wird daher grau oder sogar schwarz. Knochen und Zähne halten im Gegensatz dazu die Röntgenstrahlung auf. Sie verursachen deshalb fast keine Belichtung des dahinter liegenden Röntgenfilms, der dadurch an der entsprechenden Stelle weiß bleibt. Dementsprechend eignen sich Röntgenuntersuchungen besonders gut zur Darstellung von Anomalien am menschlichen Skelett (z.B. Knochenbrüche), aber auch zur Untersuchung anderer Organe, wie z.B. der Lunge oder des Magen-Darm-Traktes.

Eine besondere Form des Röntgens stellt das sog. Digitale Röntgen dar, welches in unserer Praxis angewandt wird. Dabei werden die Röntgenaufnahmen im Gegensatz zum konventionellen Verfahren nicht mehr auf fotographischem Filmmaterial, sondern in digitaler Form auf sog. Lumineszenz-Speicherfolien, die sich in Röntgenkassetten befinden, festgehalten.

Dieses moderne Verfahren bietet Ihnen als Patienten zahlreiche Vorteile. Zwar bedienen wir uns zum Erstellen der Aufnahmen weiterhin der konventionellen Röntgenstrahlung. Jedoch lässt sich durch das Digitale Röntgen die Strahlendosis und somit die Belastung für Ihren Körper um ein Vielfaches reduzieren. Zudem können die Bilder sofort nach Aufnahme an einem Monitor eingesehen und bewertet werden, womit lange Entwicklungs- und Wartezeiten entfallen. Die Archivierung in digitaler Form gewährleistet, dass die Aufnahmen auch noch nach Jahren in Originalqualität verfügbar sind.

Untersuchungsablauf

Sollten Sie unsere Praxis zum ersten Mal aufsuchen, werden Sie durch unser Personal gebeten, vor der Untersuchung einen kurzen Fragebogen mit verschiedenen Angaben über vorangegangene Röntgenuntersuchungen und dergleichen auszufüllen.

Während der Untersuchung befinden Sie sich als Patient zwischen der Röntgenröhre und der Röntgenkassette. Je nach dem, welche Körperregion auf dem Röntgenbild zu sehen sein soll, erfolgt die Untersuchung im Liegen, Sitzen oder Stehen.

Die eigentliche Aufnahme dauert nur wenige Sekunden und wird durch unser qualifiziertes Röntgenpersonal (MTRA) durchgeführt, das Sie zunächst in die richtige Aufnahmeposition bringt und anschließend die Bildaufnahme vollzieht, während der es für gewöhnlich den Aufnahmeraum aus Strahlenschutzgründen kurzzeitig verlässt.

Um eine hohe Aufnahmequalität zu gewährleisten und Unschärfen zu vermeiden, sollten Sie während der Aufnahme jegliche Bewegung unterlassen. Bei verschiedenen Untersuchungen kann es auch erforderlich sein, für einen kurzen Moment die Luft anzuhalten bzw. verschiedene Atemkommandos zu befolgen. Unser Personal weist sie gegebenenfalls darauf hin. Nach Beendigung der Aufnahme werden die Bilder sofort digital gespeichert und zur Bewertung an den zuständigen Radiologen weitergeleitet.

Besondere Hinsweise, Risiken und Nebenwirkungen

Röntgenuntersuchungen sind grundsätzlich durch die Verwendung von ionisierender Strahlung mit einem geringen Risiko verbunden. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Röntgenstrahlen viele Jahre später eine Krebserkrankung auslösen, ist aber geringer einzuschätzen als das Risiko durch die täglich auf den Menschen einwirkende natürliche Strahlung aus dem Weltraum und aus anderen Quellen. Gleichwohl wird Ihr behandelnder Arzt vor jeder Röntgenuntersuchung deren Nutzen und Notwendigkeit sorgfältig abwägen, um eine unnötige Strahlenbelastung zu vermeiden. Dies gilt in besonderem Maße für junge Menschen und Schwangere, die besonders strahlenempfindlich sind. Hier wird versucht, Röntgenuntersuchungen möglichst zu vermeiden. Minderjährige benötigen die Einverständnis ihrer Eltern.

Als Patient sind Sie während der Untersuchung insofern geschützt, als empfindliche Körperregionen, die nicht in den Diagnosebereich fallen, mit einer Bleischürze abgedeckt werden, wie z.B. der Hodenbereich bei männlichen Patienten bzw. die Eierstöcke bei weiblichen Patienten.

Darüber hinaus werden unsere Apparate selbstverständlich gemäß der Röntgenverordnung durch sog. Konstanzprüfungen regelmäßig auf ihren technisch einwandfreien Zustand hin überprüft.

In Deutschland können Patienten im Falle einer Röntgenuntersuchung vom behandelnden Arzt verlangen, Informationen wie Datum und bestrahlte Körperregion in einen Röntgenpass eintragen oder sich einen solchen Pass ausstellen zu lassen. Auf Ihren Wunsch hin ist dies in unserer Praxis selbstverständlich möglich. Ebenso können Sie die angefertigten Aufnahmen auf Wunsch als Papierausdruck oder auf CD für Ihren behandelnden Arzt mitnehmen.

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Digitale Mammographie
Digitale Mammographie - klicken für mehr Informationen und größeres Bild

Allgemeine Informationen

Die Mammographie ist eine spezielle Form der Röntgenuntersuchung, bei der üblicherweise die weibliche, in Ausnahmefällen auch die männliche Brust untersucht wird.

Mit Hilfe einer Mammographie lassen sich Veränderungen im Drüsen-, Binde- und Fettgewebe der Brust sichtbar machen. So können neben kleineren Knoten und tastbaren Tumoren durch die Mammographie auch Gewebeveränderungen und kleinste Knoten entdeckt werden, die durch Abtasten normalerweise nicht erkennbar sind. Im Röntgenbild lassen sich außerdem kleine Kalkherde (sog. Mikroverkalkungen) abbilden, die u. U. Zeichen für Umbauvorgänge im Gewebe und erste Hinweise auf eine bösartige Erkrankung sein können.

Die Mammographie ist daher als Früherkennungsmaßnahme von Brustkrebs von besonderer Bedeutung. Sie ermöglicht die Tumorerkennung im Frühstadium, was die Behandlungsmöglichkeiten stark verbessert, da kleinere Tumore im Gegensatz zu solchen im fortgeschrittenen Stadium seltener Metastasen im Körper gebildet haben.

Die Risiken einer Brustkrebserkrankung sollten nicht unterschätzt werden, stellt sie doch die häufigste Krebserkrankung bei Frauen überhaupt dar. Etwa 8-10 % aller Frauen erkranken in ihrem Leben an Brustkrebs, jährlich werden etwa 45 000 Neuerkrankungen konstatiert. Dennoch bestehen bei einer frühzeitigen Erkennung gute Heilungschancen, die Fünfjahres-Überlebensrate beträgt derzeit etwa 73 %.

Untersuchungsablauf

Die Mammographie-Untersuchung erfolgt an speziellen Röntgengeräten. Während der Aufnahme wird die Brust zwischen zwei strahlungsdurchlässigen Platten komprimiert, um Bewegung zu vermeiden und die Strahlendosis gering zu halten.

Eine erhöhte Kompression verringert die für die Mammographie notwendige Strahlendosis erheblich und erhöht die Aussagekraft des Bildes und damit die Erkennbarkeit von bösartigen Veränderungen.

Von jeder Brust werden zwei, in Ausnahmefällen auch mehr Aufnahmen gemacht, eine davon von oben, die zweite schräg von der Seite. Die daraus resultierenden zweidimensionalen Schwarzweißbilder stellen die Fett-, Binde- und Drüsengewebe der Brust in unterschiedlicher Röntgendichte dar.

Wie bei allen übrigen Röntgenaufnahmen auch bedient sich unsere Praxis bei Mammographie-Aufnahmen der modernen Methode des Digitalen Röntgens, welche den Vorteil einer deutlich reduzierten Strahlenbelastung für Sie als Patient und weitere Vorteile bietet (siehe Digitales Röntgen). Neben der Röntgenaufnahme erfolgt durch den Radiologen auch ein Abtasten der Brüste.

Besondere Hinsweise, Risiken und Nebenwirkungen

Wie bei allen Röntgenuntersuchungen ist auch die Mammographie grundsätzlich durch die Verwendung von ionisierender Strahlung mit einem geringen Risiko verbunden. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Röntgenstrahlen viele Jahre später eine Krebserkrankung auslösen, ist aber geringer einzuschätzen als das Risiko durch die täglich auf den Menschen einwirkende natürliche Strahlung aus dem Weltraum und aus anderen Quellen. Zudem ist diese Strahlenbelastung, auch durch die Verwendung der Digitalen Mammographie, weit geringer als das Risiko, eine mögliche Krebserkrankung zu spät oder gar nicht zu erkennen. Gleichwohl wird Ihr behandelnder Arzt vor jeder Röntgenuntersuchung deren Nutzen und Notwendigkeit sorgfältig abwägen, um eine unnötige Strahlenbelastung zu vermeiden.

Die notwendige Kompression der Brüste kann bisweilen als unangenehm oder schmerzhaft empfunden werden. Geben Sie diesbezüglich der anwesenden MTRA bzw. dem Radiologen einen Hinweis.

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Angiographie
Angiographie - klicken für mehr Informationen und größeres Bild

Allgemeine Informationen

Als Angiographie bezeichnet man die Darstellung der menschlichen Gefäße im Röntgenbild nach Injektion eines Kontrastmittels.

Hierzu wird ein Kontrastmittel, d.h. ein Stoff, der den Bildkontrast verstärkt bzw. in der gewählten Untersuchungsmethode besonders gut sichtbar ist, in das betreffende Blutgefäß injiziert. Auf dem Bild der aufgenommenen Körperregion zeichnet sich dann der mit dem Kontrastmittel gefüllte Gefäßinnenraum ab.

Die Angiographie dient hauptsächlich dazu, verschiedene Gefäßerkrankungen zu diagnostizieren, beispielsweise Gefäßverengungen oder Gefäßverschlüsse. Größter und einzigartiger Vorteil der Angiographie ist, dass während der Untersuchung auch Eingriffe im Gefäß vorgenommen werden können, sog. Interventionen. Verengte Gefäße können aufgedehnt (z.B. Wiedereröffnung von Raucherbeinverengungen), Blutgerinnsel aufgelöst und Aneurysmen (Gefäßversackungen) ausgeschaltet werden.

Untersuchungsablauf

Die Durchführung der Angiographie, die u.U. bis zu anderthalb Stunden dauern kann, erfolgt unter örtlicher Betäubung.

Zunächst wird ein Katheter oder eine Injektionsnadel in das Gefäßsystem eingebracht und dann im bzw. vor den Abgang des darzustellenden Blutgefäßes positioniert. Diese Einbringung erfolgt zumeist über die Ellen- oder Leistenbeuge.

Ist dies erfolgt, wird das Kontrastmittel über Katheter bzw. Nadel in das Gefäß gespritzt. Von diesem Vorgang werden in schneller Abfolge Aufnahmen angefertigt, die anschließend im Röntgenbild sichtbar werden. Zuvor wird eine Aufnahme der betreffenden Gefäßregion ohne Kontrastmitteldarstellung gemacht.

Man erhält also letztlich zwei Aufnahmen, die bis auf die mit Kontrastmittel gefüllten Gefäße das gleiche abbilden. Die digitalisierten Bilder werden im Computer voneinander abgezogen. Übrig bleiben nur die Teile des Bildes, die sich unterscheiden, d.h. die zu untersuchenden Blutegfäße. Der Vorteil dieser sog. Digitalen Subtraktionsangiographie (DAS) liegt in der höheren Genauigkeit gegenüber der konventionellen Methode mit herkömmlichen Röntgenaufnahmen.

Nach dem Ende der Untersuchung wird an der Einstichstelle ein Druckverband angelegt, um die betreffende Blutung zu stoppen.

Besondere Hinsweise, Risiken und Nebenwirkungen

Grundsätzlich wird eine Angiographie, wie jeder Eingriff dieser Art, nur durchgeführt werden, wenn die ersichtliche therapeutische Konsequenz die damit verbundenen Risiken rechtfertigt, welche im Zusammenhang mit dem Eingriff auftreten können.

Diese Risiken ergeben sich zum einen aus der Punktion der Blutgefäße, vor allem, wenn Arterien punktiert werden. Dabei kann es zu Durchstoßungen von Gefäßen, Hämatomen, Nervenschädigungen, Infektionen oder Nachblutungen kommen, was jedoch nur selten auftritt. Zum anderen kann die Gabe des Kontrastmittels allergische Reaktionen hervorrufen. Darüber hinaus sind Sie als Patient auch bei einer Angiographie einer gewissen Strahlenbelastung ausgesetzt, die aber dank moderner Technik sehr gering gehalten ist.

Zur Untersuchung muss der Patient im Regelfall nüchtern erscheinen. Nach der Untersuchung muss eine vom Arzt verordnete Ruhezeit eingehalten werden. Außerdem sollte eine vermehrte Flüssigkeitsaufnahme erfolgen, um die Ausscheiden des Kontrastmittels zu beschleunigen. Körperliche Belastungen sollten in den ersten Tagen nach der Untersuchung vermieden werden.

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Computertomographie (CT)
Computertomographie - klicken für mehr Informationen und größeres Bild

Allgemeine Informationen

Bei der Computertomographie, kurz CT genannt, handelt es sich um eine spezielle Form des Röntgens. Dabei erfolgt eine computerbasierte Auswertung einer Vielzahl aus verschiedenen Richtungen aufgenommener Röntgenaufnahmen eines Objektes.

Der Computer erzeugt aus diesen Bildern ein dreidimensionales Bild. Man spricht in diesem Zusammenhang von einem Schnitt- oder Schichtbildverfahren.

Einer der großen Vorteile der Computertomographie gegenüber dem konventionellen Röntgen besteht darin, dass sich mit ihrer Hilfe praktisch alle Körperregionen detailliert untersuchen lassen. Von Gefäßdarstellungen (CT-Angiographie), Herz-Aufnahmen (Calcium-scoring) zur Bestimmung des Herzinfarktrisikos über Aufnahmen im Schädel-, Kiefer- und Wirbelsäulenbereich bis hin zu Untersuchungen des Bauch- und Brustraumes mit den inneren Organen und Zahn-CTs erstreckt sich das Untersuchungsspektrum, das in unserer Praxis durchgeführt wird.

Dabei verwenden wir einen modernen, sogenannten „Multislice-Computertomographen“ (16-Zeiler), der es uns ermöglicht, gleichzeitig eine Vielzahl von immer feineren Körperschichten aufzunehmen. Dies führt zu einer erhöhten Genauigkeit bei der Bildaufnahme.

Untersuchungsablauf

Eingangs sollte an dieser Stelle zu Ihrer Beruhigung und Aufklärung erwähnt werden, dass es sich bei einem Computertomographen nicht um die im Volksmund so gefürchtete „Röhre“ handelt, deren Vorstellung viele Patienten immer wieder verunsichert.

Der Computertomograph besteht im Wesentlichen aus einem beweglichen Liegetisch und einer Art kurzen Tunnel, der sogenannten Gantry. Darin befindet sich eine Röntgenröhre, die in kurzen Pulsen einen Fächerstrahl aussendet. Diese Strahlung durchdringt den Körper und wird auf der gegenüberliegenden Seite von Detektoren gemessen, während der Patient durch die ringförmige Gantry langsam hindurchfährt. Aus dem Signal der Detektoren berechnet ein Computer Schichtbilder, die wie Körperscheiben aussehen und danach durch den Radiologen ausgewertet werden.

Die Mehrzahl der Untersuchungen ist von recht kurzer Dauer und nehmen zwischen zehn und zwanzig Minuten in Anspruch. Je nach untersuchter Körperregion, z.B. im Falle einer Aufnahme des Bauchbereichs (Abdomen), kann es erforderlich sein, zur besseren Darstellung einzelner Organe und Gefäße ein mit Wasser verdünntes und harmloses Kontrastmittel einzunehmen, das später vom Körper wieder ausgeschieden wird. Ebenso kann es bei anderen Gefäßdarstellungen vorkommen, dass ein Kontrastmittel intravenös verabreicht wird. Wieder andere Untersuchungen erfordern das kurzzeitige Anhalten der Luft bzw. die Befolgung verschiedener Atemkommandos, die Ihnen über Lautsprecher gegeben werden.

Während der Untersuchung befinden Sie sich mit dem Computertomographen alleine in einem separaten Raum, der allerdings von der zuständigen Röntgenassistentin während der gesamten Untersuchungsdauer durch eine Plexiglasscheibe eingesehen wird und in dem über installierte Mikrophone eine Kommunikation mit dem Personal möglich ist. So können Sie ihr im Zweifelsfall ein Zeichen geben, wenn Sie sich nicht wohlfühlen sollten.

In jedem Fall wird Sie aber die Röntgenassistentin bzw. der betreuende Arzt vor der Untersuchung über alle Details der Untersuchung sowie über eventuelle Risiken aufklären und Ihre Fragen beantworten.

Besondere Hinsweise, Risiken und Nebenwirkungen

Es ist festzuhalten, dass die Strahlenbelastung, der Sie als Patient bei einer Computertomographie ausgesetzt sind, deutlich höher ist, als dies bei einer konventionellen Röntgenaufnahme der Fall ist. Da sie aber nur in begründeten Fällen unter strenger Abwägung von Nutzen und Notwendigkeit durchgeführt wird, sollte Sie dies nicht weiter beunruhigen. In jedem Fall rechtfertigt die hohe Aussagekraft und Genauigkeit der Computertomographie die vergleichsweise höhere Strahlenbelastung.

Bei der Verwendung von Kontrastmitteln kann es bisweilen zu allergischen Reaktionen kommen, wie z.B. zu Hautrötungen, was jedoch nur selten der Fall ist. Sollte eine Kontrastmittelunverträglichkeit bekannt sein, so weisen Sie den Arzt im Aufklärungsgespräch darauf hin.

Bisweilen auftretende Begleiterscheinungen wie ein Wärmegefühl oder auch ein bitterer Geschmack im Mund sind vollkommen normal und klingen rasch wieder ab. Nach einer Untersuchung mit Kontrastmittel sollten Sie vermehrt Flüssigkeit zu sich nehmen, um die Ausscheidung des Kontrastmittels zu beschleunigen.

Grundsätzlich gilt, dass im Aufklärungsgespräch alle möglichen Risikofaktoren angesprochen werden, um somit etwaigen Komplikationen während oder nach der Untersuchung vorzubeugen.

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Kernspintomographie (MRT)

Bitte beachten Sie: Diese Untersuchungsmethode ist erst ab dem 2. Quartal 2008 verfügbar!

Allgemeine Informationen

Die Kernspintomographie, auch Magnetresonanztomographie (MRT) genannt, ist ein modernes Diagnoseverfahren, das, ähnlich wie die Computertomographie, eine Vielzahl an Schichtaufnahmen liefert, die einen Vergleich und eine Orientierung an anatomischen Schnitten derselben Region zulassen und oft eine hervorragende Beurteilung der Organe und vieler Organveränderungen sowie von Herz- und Gefäßdarstellungen erlauben.

Im Vorteil bezüglich der Strahlenbelastung befindet sich die Kernspintomographie gegenüber anderen Röntgenuntersuchungen, da sie nicht mit schädlichen Röntgenstrahlen, sondern mit starken, für den Menschen aber völlig unbedenklichen Magnetfeldern und Radiowellen arbeitet.

Ein weiterer Vorteil der MRT ist die gegenüber anderen bildgebenden Verfahren in der diagnostischen Radiologie oft bessere Darstellbarkeit vieler Organe. Auch kann durch Variation der Untersuchungsparameter eine sehr hohe Detailerkennbarkeit erreicht werden.

Das Untersuchungsverfahren, bei dem die magnetische Eigenschaft von (sich im menschlichen Körper befindlichen) Wasserstoffatomen für die Erstellung von Bildern genutzt wird, erlaubt wie die Computertomographie die dreidimensionale Betrachtung und Beurteilung verschiedener Körperregionen.

Untersuchungsablauf

Der Untersuchungsablauf ähnelt dem der Computertomographie. Sie befinden sich auf einem beweglichen Untersuchungstisch, der langsam in den Gerätetunnel eingefahren wird. Auch hier kann es bei verschiedenen Untersuchungen notwendig sein, ein Kontrastmittel zu verabreichen oder verschiedene Atemkommandos zu befolgen.

Nicht irritieren lassen sollten Sie sich von den durch die starken magnetischen Kräfte auftretenden Lärmgeräusche, die vollkommen normal sind. Während der Untersuchungszeit, die etwa 15-20 Minuten beträgt, bekommen Sie deshalb Ohrenstöpsel bzw. einen Gehörschutz. Sie haben während der gesamten Untersuchung Sprechkontakt mit der Röntgenassistentin.

Personen, die unter starker Platzangst leiden, können sich ein schnell wirkendes Beruhigungsmittel verabreichen lassen. Allerdings sollten Sie hierbei beachten, dass Sie danach nicht zum Führen eines Kraftfahrzeuges in der Lage sind!

Besondere Hinsweise, Risiken und Nebenwirkungen

Auch vor der Kernspintomographie erfolgt eine ausführliche Aufklärung über den Ablauf und die etwaigen Risiken dieser Untersuchung.

In jedem Fall sollten Sie beachten, dass Sie alle Gegenstände, die Metall enthalten, wie z.B. Geld, Schlüssel, Schmuck, Uhren, Brille, Hörgerät und herausnehmbare Zahnprothesen entfernen, bevor Sie den Untersuchungsraum betreten. Auch Scheck- und Chipkarten dürfen nicht in die Nähe des Magneten gelangen, da sie sonst unbrauchbar werden könnten.

Patienten mit Herzschrittmachern, eingepflanzten automatischen Defibrillatoren, implantierten Medikamentenpumpen, bestimmten Metallimplantaten und manchen metallischen Gefäßclips dürfen keiner kernspintomographischen Untersuchung unterzogen werden. Bei sich im Körper befindlichen Metallsplittern kann dies ebenso der Fall sein.

In seltenen Fällen kann es bei Untersuchungen mit Kontrastmittelverwendung zu lokalen Allergiereaktionen kommen, die aber in der Regel schnell wieder abklingen. Ebenso kann es durch den geringen Durchmesser der Röhre zu Beklemmungsgefühlen oder Platzangst kommen.

In jedem Fall werden wir im persönlichen Aufklärungsgespräch versuchen, diese Befürchtungen auszuräumen.

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